Cornis Grundsatzregel Nr. 1 “Wissen ist gut, Umsetzung ist alles”

Cornis Grundsatzregel Nr. 1 

 

“Wissen ist gut, Umsetzung ist alles”

 

Was nützen mir die besten Ideen, wenn ich sie nicht umsetze? 

 

Liebe Freunde der tollen Ideen. Wieviele von euch habe ich in meinem kurzem Lebensintervall schon getroffen? Unzählige. Irgendwie bin ich schon resistent gegen Menschen, die von ihren tollen Ideen erzählen, begeistert sind und wenn ich dann frage: “Und? Wie gehst du voran? Wann fängst du an? Hast du die Idee schon niedergeschrieben? Wie kann ich dir helfen?” Dann erhalte ich immer wieder dieselben Antworten… “ich kann, weil jenes”, “ich mache es, wenn das…”, “ich muss zuvor noch dies”, argh… ich bin es leid – so viele geniale Ideen die da in den Köpfen der Menschen schlummern und so wenige fangen tatsächlich an… Warum ist das so? Angst! Angst vor Veränderung. Aber wovor sie keine Angst haben, ist es Fragen en mass zu stellen, Wissen zu häufen wie es gehen könnte und tausend Kurse zu besuchen die dazu befähigen KÖNNTEN… doch eines werden die wenigsten – handeln.

 

Was nützt mir das Wissen aller Welt, wenn ich es nicht lebe und aus Wissen, gelebtes Wissen mache – also Erfahrung! 

 

Goethe muss es wohl auch einst gesagt haben: “Erfolg hat drei Buchstaben: TUN” – ob es tatsächlich auf unseren guten Schosche zurückzuführen ist, weiß ich nicht, doch der Fakt hinter dem Zitat ist meines Erachtens nach richtig und dieser Fakt führt dazu, dass es wahr ist… dass die meisten Träume auf einem Friedhof zu finden sind. Nämlich drei Meter tief begraben. Warum? Weil die wenigsten in die Handlung kommen werden und lieber immer davon träumen, denn sie haben Angst vor der Realität, dass der Traum platzt und sie enttäuscht werden, oder andere kommen und gar noch mit erhobenen Finger sagen würden: “ich habs dir doch gesagt.” 

 

Ich habs Dir doch gesagt… 

 

Genau diese Menschen, sind jene die vermutlich nie sich auch nur irgendetwas getraut haben und Ihr womöglich tristes Leben lieber leben anstatt auch nur daran denken, die Veränderung zu wagen ein anderes Leben zu führen… mit dem Risiko das es wohl nicht besser wird… aber da meine ich doch. Freunde, lieber verändere ich etwas was mir nicht gefällt, weil was soll schon passieren, außer das ich irgendwo rein komme, was mir wieder nicht gefällt… ach ja! Die Gewohnheit mit der Situation aus der ersten Situation klar zu kommen und mit der neuen Situation eben nicht klar zu kommen… weil ungewohnt. 

 

Neurotischer Wissensdurst – Fettleibigkeit der Superlative

 

Fakt ist auch, das es soviele gibt, die immer meinen mehr wissen zu müssen, als das sie zur Handlung eigentlich benötigten. Sie fressen Wissen um Wissen in sich rein und werden immer Fetter und Träger und bleiben doch dabei schlank, weil sie von Ihrem Traum davon rennen, täglich und von Lehrgang zu Lehrgang hetzen. Doch es ist eine Sache Wissen zu erlernen und es ist eine andere Sache Erfahrung zu erleben. 

 

Was bewegt mich dazu so zu schreiben?

 

Nun… ganz einfach. Ich werde von vielen als Macher bezeichnet und das bin ich auch. Mir ist es wichtiger etwas zu Tun und in Handlung zu kommen, als mich mit trockener Theorie zu befassen. Ich liebe es mir die Hände schmutzig zu machen und gegebenenfalls auch zu verbrennen. Dann lerne ich nämlich aus der Handlung heraus und weiß wie ich es nicht nur theoretisch besser machen könnte, sonder auch praktisch und glaubt mir, danach kommen neue Fehler… und es läuft nie was ohne Fehler. 

 

Ein tolles Beispiel ist mein Studium zum Bauingenieur.

 

Ich bin da als ehemaliger Hauptschüler durch harte Arbeit hingekommen. Ich war als Security in der Lehre und dort habe täglich, drei Jahre 12 Stunden Dienste geschoben… ein Leben für ein 18 jährigen könnte nicht besser sein. Darüber hinaus war ich eh ziemlich dankbar, dass ich überhaupt eine Ausbildungsstelle hatte, denn davor habe ich über 150 Bewerbungen geschrieben… ohne Erfolg. So kam es also das ich über Umwege mein Abitur machen konnte und als ich das schaffte, war für mich eines klar: Ich kann alles schaffen, ich muss mir nur den Arsch aufreißen und ein Ziel haben und es konsequent verfolgen. Also handeln, handeln, handeln und noch mal mehr handeln und wenn ich eh schon am verlieren bin, dann handel ich gleich noch mehr, denn lieber gehe ich mit wehenden Fahnen unter als mit gesenkten Kopf vor der Mauer zu stehen. 

 

So wurde ich Bauingenieur, als Hauptschüler und legte noch den Master drauf. 

 

Dann sagte ich zu mir, wenn ich schon studieren darf, dann könnte ich doch gleich mein Doktor auch irgendwie machen… und ratet mal was 10 Jahre später passierte? Richtig, ich fing meine Doktorarbeit an und freue mich auf den Tag, wenn ich sie abschließe und sagen kann: vom arbeitslosen Hauptschüler, zum erfolgreichen Unternehmer mit Doktortitel. 

Und dabei ist es mir wurscht, wann ich Doktor werde… weil Unternehmer bin ich eh schon lange und für mich im Augenblick erfolgreich, zum Ziel halt wieder bin ich im Vergleich nicht erfolgreich… und das treibt mich auch an!

 

Wisst ihr für wen ich das tue? 

 

Für mich und nur für mich und wisst ihr was mir dabei scheißegal ist, was andere denken oder dabei dachten. Warum? Weil ich mein größter Fan bin und ich mein Leben liebe und die Herausforderung, die kitzelt mich und allen voran sogar die Möglichkeit zu versagen – ja und wenns so ist, dann kommen die Leute. Sie lächeln zufrieden und sagen, “ich habs dir doch gleich gesagt” und glauben nun das der Corni bleibt… doch falsch gedacht ich gebe erst auf, wenn ich gestorben bin und dazu habe ich noch viel Zeit, wenn alles nach meinem Willen läuft  🙂

 

Woher weiß ich das? 

 

Wisst ihr wie oft schon die Leute grinsend vor mir standen, als ich vor Erschöpfung am Boden lag, weil ich versagt habe? Wisst ihr wie viele Menschen sich wünschen mich scheitern zu sehen? Doch wisst ihr was mich mehr antreibt? Jene die da ebenso stehen und mir die Hand reichen und sagen, komm es geht weiter! Jene, die da hinter den Kulissen bibbern und fiebern, schafft es jetzt der verrückte Corni, ich wünsche es mir so! 

 

Das ist es wofür es sich lohnt zu kämpfen! Für Mut und Inspiration! 

 

Ich habe keine Kinder. Eines Tages vielleicht. Doch wisst ihr was cool sein wird? Meine Neffen und meine Nichte, die können sehen, was der Onkel macht. Der Onkel Corni sagt auch zu mir immer: “Kareem, Felix und Paula: Ihr könnt alles schaffen – ihr müsst euch nur den Arsch aufreißen – ich stehe hinter euch und ich verspreche ich fange euch nicht auf wenn ihr fliegt, doch ich schwöre ich reiche euch die Hand damit ihr wieder aufstehen könnt!”

 

Und du? 

 

Nachdem wir nun die erste Grundsatzregel der Selbständigkeit geklärt haben, so muss ich noch einen drauf setzen – sie gilt auch fürs Leben, für das gesamte. Doch über das Leben schreibe ich heute nicht… oder doch?

 

Herzlich euer Corni – Gott schütze Euch

 

Ostsee 10. Oktober 2020 – 15.14 Uhr

 

 

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